Vollidioten fragen sich:
Wird WM kaput reguliert?


In den letzten Tagen liest, sieht und hört man immer wieder, was für die Fußball-WM von der Fifa alles reguliert wurde. Hier ein paar Beispiele:

  • Eintrittskarten sind an die Namen gebunden, d. h. wenn man die Karte an jemanden anders abgeben möchte (z. B. wegen Krankheit) muss man ein langwieriges Genhemigungsverfahren über sich ergehen lassen.
  • In allen WM-Stadien muss exakt der selbe Rasen liegen
  • Etliche Stadien müssen während der WM umbenannt werden, da sie nach Firmen benannt sind, die nicht zu den Sponsoren der Fifa gehören (z. B. die Allianz-Arena in München oder die AOL-Arena in Hamburg. Das Gottlieb-Daimler-Stadion in Stuttgart ist allerdings eines der wenigen, das nicht umbenannt werden muss, da es nach einer Person und nicht nach einer Firma benannt ist.
  • In manchen Stadien müssen die Möbel (in den Restaurants und Innenrämen) ausgetauscht werden, da sie nicht den Fifa-Regularien entsprechen (so z. B. in der nagelneuen Arena in München).
  • Kabinen werden zum Teil neu gestrichen, weil die Farbe der Fifa nicht passt (z. B. in M¨nchen)
  • Die Stadien mit Tartanbahn müssen die Bahn in gr¨n umfärben (so z. B. in Stuttgart, wo die Bahn jetzt grün gefärbt wird und im Herbst für ein Leichtatlethik-Event wieder rot).
  • Die Logen, die von den Stadioneigentüern an Privatpersonen oder Firmen vermietet sind, müssen während der WM gerät werden und eventuelle Firmenwappen oder ähnliches werden überstrichen (das wäre vergleichbar, wie wenn Sie für die Fußball-WM für 4 Wochen aus Ihrer Mietwohnung müssten und alle Wände mit anderen Farben neu gestrichen würden).
  • Für die Fahrpläne der öffentlichen Verkehrsmittel wurde ein Logo vorgeschrieben, das ein Stadion zeigt. Dieses Logo darf nicht verändert werden. Deshalb befindet sich nun auf dem Plan der Stadtbahn in Stuttgart dort wo die WM-Spiele stattfinden das Logo mit dem Stadion (der Fußball, der da mal war, wurde überklebt). Leider befindet sich noch ein andere Fußball auf dem Plan, allerdings an einem anderen Stadion weit weg vom eigentlich Spiel.

Doch die Fifa hatte noch andere Dinge vor, die vielleicht zum Glück doch nicht durchgesetzt werden können:

  • Die Regularien für den Umtausch von WM-Eintrittskarten sollten noch viel strenger sein und die Weitergabe an andere Personen noch viel schwieriger. Nur wegen des großen Protestes wurde der Prozess vereinfacht.
  • Innerhalb eines Einzugbereichs des Stadions sollten nur Autos des Sponsors Hyundai zugelassen sein. Alle anderen Autos sollten nach Fifa-Wunsch draußen bleiben.
  • Gebäude im Einzugsbereich sollten wie die Stadien selber umbenannt werden, so z. B. die Porsche-Arena (eine Veranstaltungshalle) in Stuttgart.

Die Vollidioten haben einmal weiter gesponnen, was die Fifa angefangen hat und wir haben mal Vermutungen aufgestellt, was die Fifa wohl getan hätte, hätte sie nur gekonnt:

Das Gottlieb-Daimler-Stadion in Stuttgart wird während der WM in Gottlieb-Hyundai-Sadion umbenannt, die naheliegende Porsche-Arena in Hyundai-Arena.
Das Daimler-Chrysler-Werk nahe dem Stuttgarter Stadion muss alle Mercedes-Sterne durch Hyundai-Symbole ersetzen. Auch in der Stadt werden alle Mercedes-Sterne und Logos anderer Hersteller durch das Symbol Hyundais ersetzt.
Das Mercedes-Museum direkt neben dem Stadion wird während der WM in Hyundai-Museum umbenannt und im Museum dürfen nur Autos der Marke Hyundai gezeigt werden. Das erste Automobil der Welt (und der Rest der Automobilgeschichte, der in den 50 Jahren zwischen dem ersten Automobil und der Gründung von Hyundai geschah) entfällt und wird aus dem Museum entfernt.
Alle Autohändler der Welt (oder zumindest in den Ländern, die an der WM teilnehmen) dürfen ab 2 Wochen vor der WM bis 3 Wochen danach nur Autos der Marke Hyundai verkaufen.
Alle Stadien werden nach der WM in Sepp Blatter Arena umbenannt und müssen mindestens 40 Jahre so heißen.
Die Logenmieter dürfen nach der WM nicht wieder in ihre Logen, damit die Fifa sie nochmals vermieten kann und somit noch mehr Geld macht. Die Miete müssen die Mieter jedoch im vollen Umfang entrichten.

Finanz-Initative fordernder Altherren